Ruhr-Universität Bochum · Seminarprojekt 2026
Erinnerung
im Revier
Wie wird Geschichte im Ruhrgebiet erinnert und wo wird sie verdrängt? Das Seminar widmet sich den Spuren von Industrialisierung, Bergbau, dem Ersten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus in lokalen Erinnerungsorten.
Geschichte im Ruhrgebiet — erinnert und verdrängt
Wie wird Geschichte im Ruhrgebiet erinnert und wo wird sie verdrängt? Das Seminar widmet sich den Spuren von Industrialisierung und Bergbau, dem Ersten Weltkrieg sowie dem Nationalsozialismus in lokalen Erinnerungsorten und -praktiken.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erinnerungskultur, Vermittlung und öffentlicher Geschichtsdarstellung.
Als projektorientiertes Seminar mündet die Veranstaltung in eine öffentliche Präsentation im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. Darüber hinaus werden die Ergebnisse zunächst digital veröffentlicht und anschließend in Form eines gedruckten Katalogs publiziert.
Die Publikation erscheint als gemeinsames Projekt mit Beiträgen von Prof. Dr. Stefan Berger, Dirk Urbach (OStR.i.H.), Viola Olschewski, Sirin-Nur Öremis sowie den teilnehmenden Studierenden.
Industrialisierung & Bergbau
Die Spuren des Bergbaus prägen die Identität des Ruhrgebiets bis heute. Das Seminar untersucht, wie diese Geschichte in Denkmälern und Museen repräsentiert wird.
Zur KarteErster Weltkrieg
Lokale Kriegsdenkmäler und Gedenkpraktiken im Ruhrgebiet — zwischen nationaler Trauer und regionaler Identität. Wie wird der Erste Weltkrieg heute erinnert?
Zur KarteNationalsozialismus
Erinnerungsorte des NS-Terrors im Ruhrgebiet — der Bochumer Nordbahnhof als Drehscheibe der Deportationen und Ort des heutigen Erinnerns und Gedenkens.
Zur KarteErinnerungsorte im Überblick
Lokale Gedächtnislandschaften — von Bergbau bis Kriegsgedenken, von Industriekultur bis zu NS-Erinnerungsorten.
Das Forschungsteam
Wissenschaftliche Projektleiterinnen des Seminars an der Ruhr-Universität Bochum, Institut für Soziale Bewegungen / Historisches Institut Bochum.
Viola Olschewski
M.A. & M.Ed. · Geschichte & GermanistikInstitut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Holocaust- und NS-Erinnerung, Mediale und digitale Erinnerung, Geschichte des Ruhrgebiets.viola.olschewski@rub.deVollständiges Profil ansehenSirin-Nur Öremis
M.A. & M.Ed. · Germanistik & GeschichteGermanistisches Institut und Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Holocaust- und NS-Erinnerung, Geschichte des Ruhrgebiets, Höfische Literatur im Mittelalter.Sirin-Nur.Oeremis@rub.deVollständiges Profil ansehenBeratung & Projektbegleitung
Prof. Dr. Stefan Berger & Dirk Urbach (OStR.i.H.)
Institut für soziale Bewegungen · Historisches Institut Bochum
Exkursionen, Gastvorträge und Ergebnispräsentation
Das projektorientierte Seminar verbindet wissenschaftliche Theorie mit praktischer Erinnerungsarbeit vor Ort.
Nordbahnhof 9. November
Gedenkveranstaltung am Bochumer Nordbahnhof: „Dann stiegen die Horden die Treppe herauf“ — Der 9. November 1938 aus Sicht der Zeitgenossen.
Bochumer Nordbahnhof
9. November 2025
Vortrag: Viola Olschewski & Sirin-Nur Öremis
Zur VeranstaltungExkursionen
Erkundung lokaler Erinnerungsorte im Ruhrgebiet — von Bergbaudenkmälern und Kriegsgedenkstätten bis hin zu Orten des NS-Gedenkens.
Verschiedene Orte im Ruhrgebiet
Semesterbegleitend, 2026
Seminargruppe & Öffentlichkeit
Zur VeranstaltungGastvorträge
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Museen und Gedenkstätten berichten über Erinnerungsarbeit im Ruhrgebiet und geben Einblicke in ihre Praxis.
Ruhr-Universität Bochum
Im Verlauf des Seminars
Offen für Interessierte
Zur VeranstaltungÖffentliche Ergebnispräsentation
Am Ende des Seminars präsentieren die Studierenden ihre Forschungsergebnisse öffentlich im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. Die Ergebnisse erscheinen anschließend digital sowie als gedruckter Katalog — ein gemeinsames Projekt mit Beiträgen von Lehrenden und Studierenden.
Zur Veranstaltung anmeldenGedruckter Katalog & digitale Veröffentlichung
Die Ergebnisse des Seminars werden zunächst als digitale Plattform veröffentlicht und anschließend in Form eines gedruckten Katalogs publiziert.
Die Publikation entsteht als gemeinsames Projekt mit Beiträgen aller Beteiligten — Lehrende und Studierende gleichermaßen.
In Kontakt treten
Für Anfragen zum Projekt, zu Gastvorträgen oder zur öffentlichen Ergebnispräsentation stehen wir gerne zur Verfügung.
Institut für soziale Bewegungen
Clemensstraße 17
44789 Bochum
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